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Wwoof – Was verbirgt sich hinter diesem Begriff?

Wwoof als Alternative zum Work & Travel Abenteuer

„was machst du denn in Neuseeland?“ „Ich wwoofe.“ „Was ist denn das?“

Ja die Frage was sich unter dem Begriff „Wwoof“ bzw dem „wwoofing“ versteckt, kam bereits so oft, dass ich aufgehört habe zu zählen.
Aber es ist verständlich, denn trotz dessen das Wwoofing immer mehr Beliebtheit erlangt, ist es noch immer in eher ein Geheimtipp. Ich würde wwoofen wirklich als Geheimtipp betiteln, denn ich denke es ist eine super Form ein Land kennenzulernen ohne viel Stress und Angst. Natürlich kann ich erst ein richtiges Fazit dazu schreiben, wenn ich die Monate durchlebt habe.

Begleitet mich bei diesem Abendteuer und findet vielleicht dabei heraus ob es für euch eine Idee wäre.

Zurück zur Erklärung um was es sich beim wwoofen oder dem Wwoofing handelt. Wwoofing bedeutet ausgeschrieben: World-Wide Opportunities on Organic Farms.

Es handelt sich dabei um eine Organisation, die euch ermöglicht auf Bio-Höfen oder Selbstversorgern zu arbeiten. Der Clue an der Sache ist – ihr bekommt Verpflegung und einen Schlafplatz für eure Arbeit. Ich persönlich habe genau aus diesem Grund mich für wwoofing entschieden. Bei Work & Travel habt ihr immer die Arbeit euch noch um eine Unterkunft zu kümmern. Zudem darf die Unterkunft nicht viel kosten, da ihr das erarbeitete Geld ja auch zum Reisen und Leben benötigt.
Beim wwoofen bleibt euch der Stress erspart. Zudem habt ihr relativ kurze Arbeitstage oder mehr Tage frei für einen ganzen Tag arbeiten. Ob dies auch eingehalten wird von den Höfen, werde ich bei meinen Aufenthalten sehen. Ihr werdet es erfahren. Luxus könnt ihr natürlich nicht erwarten, aber ich denke nicht das man im Stall neben den Tieren schlafen darf.
Ihr könnt mittlerweile in vielen Ländern wwoofen. Wo genau erfahrt ihr hier : Wwoof Destination . Solltet ihr dort nicht euer Wunderland finden, dann schaut einmal hier : wwoof independents . Bei WWOOF Independents geht es darum euch die Kontakte zu Biohöfen zu geben, wenn es in diesem Land noch keine WWOOF Organisation gibt.
Wichtige Information: Habt ihr euch für ein Land entschieden, müsst ihr euch bei der WWOOF Organisation des Landes in dem ihr woofen wollt anmelden. Dies kostet je nach Land eine kleine Gebühr. Für Neuseeland habe ich keine 30 Euro bezahlt für ein Jahr Mitgliedschaft. Ich finde den Preis vollkommen in Ordnung. Als Mitglied könnt ihr euer Profil erstellen, Höfe suchen und direkten Kontakt zu den Höfen aufnehmen. Je besser und detaillierter euer Profil ist, umso größer sind die Chancen auf eine Zusage. Ihr wollt schließlich auch vom Hof wissen worauf ihr euch einlasst.

Ob ihr ein Visum benötigt hängt meist vom Land ab. In Neuseeland würde ich euch ein Visum empfehlen.

Wie ihr im Land eurer Träume die Zeit plant bleibt euch überlassen. Die meisten Höfe schreiben bereits in ihren Profilen wie lange sie sich einen Wwoofer wünschen. Im Endeffekt kann euch aber keiner zwingen diese Zeiten auch einzuhalten. Denkt aber daran, dass ihr erst eingearbeitet werden müsst und ihr selber auch erst einmal ankommen solltet. Nehmt euch lieber 1-2 Tage mehr und geht es ruhig an. Plant die Höfen am Besten noch vor Ankunft im Land, so gebt ihr den Gastgebern genug Zeit zu planen und ihr habt nachher keine bösen Überraschungen.

Sollte ich eine Frag dazu unbeantwortet gelassen haben, dann schreibt mir in den Kommentaren was ihr noch wissen möchtet.

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